Schüler/-innen der zehnten Klassen besuchen die Oskar-Schlemmer-Ausstellung

 

Was hat uns der Künstler Oskar Schlemmer heute noch zu sagen? Das war vielleicht auch die Frage, die die Zehntklässler der Realschule Reichenbach sich stellten, als sie am 26.2.15 die gleichnamige Ausstellung in der Staatsgalerie in Stuttgart besuchten.
Oskar Schlemmer beschäftigte sich mit dem Thema Figur im Raum. Er war Dozent für Tanz und Bühnengestaltung am Bauhaus in Weimar und Dessau gewesen. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges waren Wiederaufbau und der Blick in die hoffentlich bessere Zukunft das Gebot der Stunde. Schlemmer entwickelte seine Perspektiven und Visionen für einen „neuen Menschen".
Die Nazis machten diesen Entwicklungen einen Strich durch die Rechnung. Schlemmer galt dann als verfemt, verlor seine Arbeitsstelle und zog sich dann frustriert aus der künstlerischen Tätigkeit zurück.
Bei unserer einstündigen Führung durch die Ausstellung zeigt uns Frau Geib anschaulich, wie viele Gedanken man sich über ein Bild machen kann. Wir Besucher wurden mit teilweise bekannten, aber auch neuen Ideen und Konzepten Oskar Schlemmers konfrontiert. Den Höhepunkt der Ausstellung bildeten die Kostüme des triadischen Balletts, die man auch in Bewegung als Film erleben konnte.

Viele Ideen und Gedanken des Künstlers Oskar Schlemmer erscheinen uns und den Schülern fremd. Trotzdem war es lohnenswert, sich mit diesem Stuttgarter Künstler näher zu befassen und seine Arbeiten im Original zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch der Kunstausstellung in der Villa Merkel 

Im Rahmen des Unterrichts besuchten die Schüler der Klasse 10 am 08.02.2011 die Kunstausstellung „Cesi n’est pas un casiono“ (dt.: Das ist kein Casino) in der Villa Merkel in Esslingen.

 
Die Schüler der 10. Klasse versammelten sich gegen 13 Uhr am Bahnhof in Reichenbach. Gemeinsam erfolgte die Anreise zur Villa Merkel. Dort bekam die Gruppe noch diverse Anweisungen zum ausgeteilten Arbeitsblatt. Bevor sich die Schüler frei durch die Ausstellung bewegen durften gab es ein paar letzte Worte von der Leiterin des Hauses.

 

Die Ausstellung „Cesi n’est pas un casiono“ zeigt Arbeiten von 16 Künstlerinnen und Künstlern, die die verschiedenen Facetten des (Glücks-) Spiels in Frage stellen.

Der interaktive und durchweg spielerische Ausstellungsparcour regt den Besucher zum Mitmachen und Entdecken an.  Insgesamt waren die Schüler dazu aufgefordert sich drei der ausgestellten Arbeiten auszusuchen und genauer zu analysieren. Bei den Exponaten handelt es sich um Videos, Fotos, Skulpturen und Installationen. Gegen 14.30 war der Aufenthalt in der Kunstausstellung beendet. Diejenigen, die keine schriftliche Erlaubnis zum weiteren Aufenthalt in Esslingen hatten, traten gemeinsam mit den betreuenden Lehrern Frau Salaw-Thallinger und Herr Bittner den Rückweg an um gegen 15 Uhr wieder am Bahnhof in Reichenbach einzutreffen. 

 
Die Ausstellung in der Villa Merkel zeigt noch bis zum 16. Februar die verschiedenen Ausstellungsstücke, wie z.B. den Billardtisch von Stéphane Thidets, bei dem man keinen ernsten Versuch unternehmen sollte, den Tisch auch zu bespielen.
 

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Der faszinierende Billardtisch

 
 

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Wurfpfeile als Kunstobjekt

 

 

Stillleben-Objekte Klassen 10


Ein Stillleben ist eine Anordnung von Gegenständen, die etwas über den Künstler und die Zeit, in der er lebt, aussagt. Die Schüler der 10. Klassen sollten ein persönliches Stillleben als dreidimensionales Objekt anfertigen.

 

Die ausgewählten Gegenstände sollen den Schüler oder die Schülerin in ihrer Person, ihren Hobbys oder ihrem Charakter darstellen. Damit die Gegenstände besser zueinander passen kann ein Thema gewählt werden, wie z.B. ein Bad-Stillleben oder ein Schreibtisch-Stillleben zu gestalten.

 

Die Grundlage des Stillleben-Objekts bilden zwei Graupappe-Platten, die einen Raum darstellen. Dieses Kunstwerk besteht aus mindestens drei Teilen: einem unveränderten Alltagsobjekt, einem verfremdeten, nachgebauten Objekt und einem Foto oder einer perspektivischen Zeichnung.

Das arrangierte Gesamtobjekt spielt so mit Realität, Verfremdung und Illusion.

 

 

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